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Pazifik: Gigantische Müllschwemme
von HEST (26.2.2004, 8:41)

Im Pazifik zwischen Kalifornien und Hawaii treibt sechs Mal so viel Plastikmüll wie tierisches Plankton. Auf dem Pazifik hat sich zwischen Kalifornien und Hawaii ein fast geschlossener, drei Millionen Tonnen schwerer Plastikteppich von etwa der Größe Mitteleuropas ausgebreitet. Wie das Hamburger Magazin "GEO" in seiner Märzausgabe berichtet, kommen mittlerweile auf jedes Kilo tierischen Planktons sechs Kilo Kunststoffabfall.

Für die Müllschwemme weitab von menschlichen Siedlungen sorgen kreisende Strömungen von Passatwinden zwischen Japan und den USA, die auf dem Wasser des Pazifik einen Strudel erzeugen. Der an den Küsten Asiens und Amerikas treibende Müll wird von der Strömung erfasst und verbleibt mindestens 16 Jahre in einer Art Karussell, fast ohne dabei zersetzt zu werden.

Vor allem Seevögel halten die bunten Teile für Nahrung und verenden qualvoll daran. Zudem reichern sich Umweltgifte in dem Treibgut in millionenfach höherer Dosis als im Wasser an. Dort nach Fressen suchende Fische nehmen die Toxine auf, sodass das Gift schließlich auch in die Lebensmittel der Menschen gelangt.

Sporttaucher, die Plastibabfälle mit aus dem Wasser an die Oberfläche nehmen, könnten so teilweise zu einer Verbesserung der Situation beitragen


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