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Paarungsdrang
von HEST (7.5.2004, 19:03)

Riesenkalmare nehmen, was sie kriegen können Die seltenen Riesenkalmare paaren sich vermutlich auf Verdacht, wenn sie einen Artgenossen entdecken. Das hat ein neuseeländisch-deutsches Forscherteam bei seinen Untersuchungen an den in den Tiefen der Ozeane lebenden Tiere herausgefunden, berichtete der Meeresbiologe Volker Miske vom Meeresmuseum in Stralsund. Dort wird derzeit ein rund sechs Meter langes Exemplar aus Neuseeland präpariert. Mit einer Länge von bis zu 18 Metern sind Riesenkalmare (Architeuthis) die größten bekannten Weichtiere.

Als Grund für ihr Paarungsverhalten vermutet Miske das seltene Aufeinandertreffen der Tiere. "Begegnungen in den ewig dunklen Meerestiefen von 300 bis 1000 Meter sind sehr selten", sagte er. Deshalb nutze ein männlicher Kalmar vermutlich die Gelegenheit, einem Artgenossen sein Sperma zu injizieren - egal, ob Männchen oder Weibchen. Mit der Penisspitze setzt er dafür bis zu zehn Zentimeter lange Spermienbehälter unter die Haut seines Gegenübers. Miske und sein neuseeländischer Kollege Steve O'Shea hatten bei dem männlichen Meeresriesen entsprechende Spermienbehälter gefunden. Sie gehen davon aus, dass sie von einem anderen Männchen stammen.

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